Die Geschichte der Stahlgaragen im Garagenbau

Im Garagenbau sind Stahlgaragen die Modelle, deren Geschichte am weitesten zurück reicht. Bereits Ende der 30er Jahre entstanden hierbei die ersten Modelle der Stahlgaragen, deren Bild sich bis heute in den Köpfen der Menschen gehalten hat.

Diese bestanden ursprünglich aus drei Wellblechwänden, einem Bogendach und schweren Flügeltoren, welche die ersten Unterstellmöglichkeiten für Fahrzeuge verschlossen.

Obwohl zu diesem Zeitpunkt noch keine Verzinkung eingesetzt wurde, sind auch heute noch viele Stahlgaragen in diesem ursprünglichen Bild zu sehen. Erst im Laufe der 40er Jahre begann der Garagenbau neue Möglichkeiten für die Bauart der Stahlgaragen zu suchen.

Grund hierfür war vor allem der Bedarf nach günstigeren Möglichkeiten

Hierbei entstand das Flachdach, welches viele Jahre als typisch für Stahlgaragen galt. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs in den 50er Jahren wurden zudem die Flügeltore, welche die größte Schwachstelle der Stahlgaragen waren, durch das bis heute bekannte Schwingtor ersetzt.

Bis sich auch das äußere Erscheinungsbild der Stahlgaragen veränderte, gingen allerdings noch einige Jahre ins Land. Erst in den 70er Jahren begann man im Garagenbau hier neue Wege zu testen, welche jedoch nicht sofort von Erfolg gekrönt waren.

Ende der 70er Jahre gelang es jedoch, den Stahlgaragen ein neues Erscheinungsbild zu geben, welches auch von der inzwischen bekannten Möglichkeit der Verzinkung beeinflusst wurde. Diese ermöglichte es dem Garagenbau, da nun keine Rostgefahr mehr drohte, auch eine Gestaltung der Fassade anzubringen.

Zuerst wurde hierbei die Struktur verändert

Das bekannte Wellblech verschwand, und immer öfter fanden sich Stahlgaragen, deren Fassade ein so genanntes Sickenprofil aufwies. Gerade Außenwände ließen jedoch noch einmal einige Jahre auf sich warten.

Im heutigen Garagenbau sind den Gestaltungsmöglichkeiten der Stahlgaragen hingegen keine Grenzen mehr gesetzt. Diese können sowohl mit Putz, als auch mit Holzverkleidungen versehen werden, und auch bei den Dächern sind nahezu alle Varianten möglich.

Kunden sind hierbei nicht mehr an das klassische Flachdach gebunden.

Gaby Lange

gablang1@aol.com

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