Mit der o.tel.o Prepaid Karte hat sich nun auch Vodafone endlich dem am stärksten wachsenden Segment im deutschen Mobilfunk gewidmet: Handy Discounter auf Prepaid-Basis.
Andere Provider haben es schon vor geraumer Zeit erkannt: Immer mehr Handynutzer sind nicht mehr bereit überhöhte Tarife zu zahlen um dafür ein vermeintlich billiges Mobiltelefon zu erhalten oder sie sind mit ihrem vorhanden Gerät zufrieden und benötigen nicht alle Jahre ein neues Handy. So hat die Zahl der so genannten Prepaid Discounter, also Mobilfunk-Anbieter mit günstigen Handytarifen, stark zugenommen und auch frei der vier Netzbetreiber in Deutschland haben schon vor Jahren eigene Anbieter ins Rennen geschickt und damit auch bereits viele Kunden gewinnen können.
Einzig Vodafone hatte bis vor kurzem kein solches Produkt im Angebot, was sich mit der o.tel.o Prepaid Karte nun aber geändert hat. Prepaidkarten-News.de hat das Angebot von o.tel.o mit jenen der Konkurrenz im Prepaid Tarifvergleich verglichen und die Vor- und Nachteile herausgearbeitet. Hier eine kurze Zusammenfassung:
o.tel.o bietet einen klassischen Einheitstarif mit Kosten von 9 Cent pro Gesprächsminute und SMS. Es spielt also keine Rolle in welches Handy- oder Festnetz angerufen wird, das Gespräch kostet immer 9 Cent pro Minute. Gleiches gilt bei Kurzmitteilungen, bei denen es ebenfalls keine Rolle spielt, welches Handynetz oder welchen Anbieter der Empfänger der SMS nutzt, die Nachricht kostet immer 9 Cent. Damit befindet sich o.tel.o auf einer Höhe mit den hauseigenen Discountern der anderen drei Netzbetreiber. Unter den unabhängigen Anbietern gibt es allerdings durchaus einige, die sogar noch etwas billiger sind und Gesprächsminuten und SMS bereits für 8 Cent anbieten.
Die o.tel.o Prepaid Karte kann jedoch an anderer Stelle deutlich punkten, denn mit dieser sind auch manche Auslandstelefonate für nur 9 Cent pro Minute möglich. Dies betrifft insgesamt 32 ausländische Festnetze, sowohl innerhalb Europas als auch darüber hinaus. Somit bietet sich diese Prepaid Karte gerade für jene an, die mit dem Handy auch mal im Ausland anrufen, zumindest wenn das jeweilige Land zu den 32 betroffenen gehört.
Auch in der Anschaffung ist die o.tel.o Prepaid Karte günstiger als die meisten anderen Produkte. So kostet das Startpaket nur 4,95 Euro und beinhaltet neben der Simkarte auch gleich noch 5,00 Euro Startguthaben, die Simkarte selbst ist damit praktisch kostenlos.
Letztlich kann man sagen, dass o.tel.o im Prepaid Tarifvergleich zwar nicht die absolute Spitze, aber dennoch eine gute Platzierung erreichen konnte. Auch wenn es einige Prepaid Discounter gibt, die sogar noch unter 9 Cent liegen, sind diese in der Regel nicht im D2-Netz zu finden. Da aber genau dieses Handynetz von vielen bevorzugt wird, kann o.tel.o auf jeden Fall in Punkto Netzqualität punkten. Außerdem bleibt noch die Tatsache, dass sich viele wohler fühlen, wenn sie die Simkarte eines der großen Netzbetreiber im Handy haben und nicht die eines kleinen unabhängigen Anbieters, denn auch wenn die o.tel.o Prepaid Karte separat vermarktet wird, stammt sie doch direkt aus dem Hause Vodafone.