Greenfee

Golfen gegen Greenfee: Lohnenswert oder Geldverschwendung?

Golf gehört zu den Sportarten, die sich ohne einen entsprechend dicken Geldbeutel kaum betreiben lassen. Entweder man zahlt im Golfclub hohe Aufnahmegebühren und Mitgliedsbeiträge, oder aber man spielt gegen Greenfee. Da viele Golf Einsteiger eben diese hohen Kosten scheuen, bietet sich zunächst eine Golf Fernmitgliedschaft oder eine Mitgliedschaft in der Vereinigung clubfreier Golfer (VCG) an. Mit einer Fernmitgliedschaft kann man zumindest im Heimatclub ohne Greenfee golfen, dafür muss man von diesem aber rund zwei bis drei Stunden Fahrzeit entfernt wohnen. Auf allen anderen Plätzen muss ein Greenfee bezahlt werden. Bei einer Gastmitgliedschaft wird auch im Heimatclub das Greenfee fällig.

Auch die VCG hat sich auf das Golfspielen gegen Greenfee spezialisiert. Die Vereinigung versucht den Einstieg in den Golfsport möglichst einfach zu gestalten und setzt sich sehr für die Förderung dieser Sportart ein. Die Mitgliedsbeiträge in der VCG sind vergleichsweise sehr niedrig und der Verein übernimmt zudem die Verwaltung des Handicaps. Bei einer Gast- oder Fernmitgliedschaft wird diese vom jeweiligen Heimatclub übernommen. Für Gast- oder Fernmitglieder liegt das Greenfee in manchen Golfclubs etwas höher als üblich. Im Gegensatz zu Fern- oder Gastmitgliedern sind Mitglieder der VCG auch in den meisten Clubs gerne gesehen.

Das Greenfee wird von den Golfclubs dazu verwendet, den Platz in Ordnung zu halten. Unter anderem muss ein Greenkeeper bezahlt werden, der sich um die Pflege des Rasens und des restlichen Geländes kümmert. Dies ist gerade in großen Golfclubs eine sehr zeitaufwändige Aufgabe. Gerade Anfänger schlagen immer wieder Löcher in das Grün. Normalerweise liegt das Greenfee zwischen 50 und 80 Euro. Um die Platzreifeprüfung kommt man zuvor jedoch trotzdem nicht herum.

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