Unter den Halblanghaar Katzenrassen gibt es einige, die jeder kennt, auch wenn man kein Spezialist für Katzen ist. Es gibt aber auch einige Rassen, die hierzulande nicht so bekannt sind, bzw. die von Laien nicht exakt von anderen Katzen zu unterscheiden sind, weil sie sich ziemlich ähnlich sehen.
Die Sibirische Katze ist ein Beispiel für eine Rasse, die unter Katzenliebhabern weit verbreitet bekannt ist, unter Laien aber weniger oft erkannt wird.
Die Sibirische Katze ist eine Halblanghaar Katzenrasse. Wie ihr Name vermuten lässt, kommt sie ursprünglich aus Ostereuropa, bzw. aus dem russisch-sibirischen Raum. Von dort wurde sie von Menschen mitgebracht, die nach Deutschland, bzw. nach Mitteleuropa umsiedelten.
Ohne weiteren Einfluss von Züchtern entwickelte sich die Sibirische Katze zu dem, was sie heute ist
Seit den Neunzigerjahren ist sie als eigenständige Rasse anerkannt. Zunächst wurde die Rasse mit Sibirische Waldkatze bezeichnet, da aber nun leicht eine Verwechslung mit der auch äußerlich sehr ähnlichen Norwegischen Waldkatze möglich war, änderte man den Namen in Sibirische Katze.
Katzen dieser Rasse sind ruhig und gelassen
Sie zeichnen sich durch ihre Offenheit gegenüber Menschen aus. Sie sind zutraulich und menschenbezogen, was sie für viele Familien zum idealen Haustier macht. Wer mehrere Katzen halten möchte, kann gerne eine Sibirische Katze dazu nehmen, denn sie ist auch gegenüber anderen Katzen aufgeschlossen und freundlich.
Sie braucht allerdings ein bisschen mehr Pflege
als beispielsweise kurzhaarige Rassekatzen, denn sie müssen täglich gekämmt und gebürstet werden. Ihr wunderschönes Fell soll schließlich immer gepflegt aussehen und außerdem soll die Katze davor geschützt werden, beim Putzen zu viele Haare verschlucken zu müssen.
