In Europa ist die Mangosteen noch nicht besonders weit verbreitet, doch ihre Popularität nimmt ständig zu. Der süße Geschmack der Frucht ist nicht nur als Eis Sorte sehr beliebt, sondern wird auch in den verschiedensten Fruchtkreationen der Sterneköche gern verwendet.
Der zunehmende Import öffnet den Früchten auch den Weg in die Privathaushalte und die Küchen des europäischen Raums. Die Mangosteen, die im lateinischen Sprachgebrauch „Garcinia mangostana“ genannt wird, stammt aus der Gattung der Garcinia.
Diese Gattung stellt etwa 400 verschieden Pflanzen in der Familie der Clusiaceae
Wundern sollte man sich allerdings nicht, wenn man die Frucht unter einer anderen Schreibweise findet. Die Wörter Mangosteen, Mangostan, Mangostane und Mangostin benennen alle die gleiche Frucht.
Der Mangosteenbaum kann eine Höhe von 25 Metern erreichen und bei idealen Klimabedingungen etwa 500 Mangosteen tragen. Die ab dem fünften Jahr ausgewachsenen Bäume tragen allerdings auch erst dann reife Früchte.
Ein ausgewachsener Baum hat eine sehr raue Rinde. Die Frucht selbst hat eine markante, harte Schale. Diese kann jedoch beim Transport leicht beschädigt werden und dies führt zum Verderben des leckeren Fruchtfleisches.
Daher werden die Früchte in der Regel bereits in den Herstellungsgebieten weiterverarbeitet
Die Mangosteenprodukte werden dann in alle Teile des Globus exportiert. Die rohen Früchte sind aber auch zu bekommen. Diese müssen allerdings mit einem ziemlich großen Transportaufwand zum Verbraucher gebracht werden, was sich deutlich im Preis der rohen Früchte zeigt.
Die Mangosteen erfreuen sich in ihren Verbreitungsgebieten in Asien, Afrika, den Neotropen und Indonesien so großer Beliebtheit, weil sie neben anderen wertvollen Inhaltsstoffen Xanthone enthalten.
Diese sind in nur sehr wenigen Früchten auf der Welt überhaupt zu finden. Die Kombination aus Antioxidantien, Xanthone und sekundären Pflanzenstoffen machen die Früchte so beliebt.
Neben dem leckeren Geschmack haben sie nämlich auch für das körperliche Wohlbefinden so Einiges zu bieten, was sich zum Beispiel in gesteigerter Vitialität äußert.