Viele Familien schaffen es, sich den Traum vom Eigenheim schon lange vor der Rente zu erfüllen.
Natürlich ist das besonders erfreulich, doch zu diesem Zeitpunkt denken die wenigsten daran, dass mit dem Alter auch die Beweglichkeit abnimmt und an das Haus eventuell andere Anforderungen gestellt werden.
Folglich ist es manchen Fällen notwendig, das Haus zu renovieren und in diesem Zuge die Barrierefreiheit zu erhöhen und Risikofaktoren zu minimieren.
Die Maßnahmen im Zuge dieser Umbauten können sehr unterschiedlich aussehen
Sie reichen von der Installation zusätzlicher Halterungen im Bad mit wenigen Handgriffen über einen Abbau gefährlicher Stiegen und Schwellen bis hin zu größeren Anschaffungen wie Treppenliften.
Insofern ist es umso wichtiger, eine solche Renovierung mit Bedacht zu planen, sonst können sich die Kosten schnell auf viele Tausend Euro summieren, Treppenlifte können je nach Art und Modell mit weit über Zehntausend Euro zu Buche schlagen.
Wer sich klar geworden ist, welche Schwachstellen es in den eigenen vier Wänden abzuändern gilt, kann dann mit einer konkreten Kalkulation beginnen.
Allein eine strikte Organisation kann große Einsparpotentiale bergen
Wie wichtig das Thema inzwischen geworden ist, zeigt auch, dass die Pflegeversicherung solche Vorhaben finanziell unterstützt. Für Pflegefälle der Stufen eins bis drei wird ein Zuschuss von bis zu 2.557 Euro gewährt, mit denen schon ein Großteil der Maßnahmen bezahlt werden kann.
Auf diese Art und Weise kann in vielen Fällen der Auszug aus der vertrauten Umgebung vermieden werden. Dies ist vielen Senioren verständlicherweise ein besonderer Wunsch, denn das Eigenheim ist schließlich das Sinnbild der Lebensleistung und Hort vieler Erinnerungen.
Insofern gilt es, keine Mühen zu scheuen und einen Umbau strukturiert zu gestalten.