Waffen sicher wegschließen

Wer Waffen im Haus lagert (als Jäger, Sportschütze oder als Polizist) und gleichzeitig kleine Kinder beaufsichtigt, muss besondere vorsichtig walten lassen.

Kleine Kinder sind sehr neugierig und wenn sie einen unbekannten Schrank sehen, dann kennt  ihr Erfindungsreichtum oft keine Grenzen um den Waffenschrank zu öffnen.

Auf gar keinen Fall also darf er offen stehen gelassen werden, denn sonst werden Waffen unter Umständen zu einem tödlichen Spielzeug. Der Schlüssel muss sicher in einem Schlüsseltresor aufbewahrt werden.

Waffenschränke der Sicherheitsstufe A haben kein separates Munitionsfach

denn hier muss diese getrennt von den Waffen aufbewahrt werden. Ab Sicherheitsstufe B darf auch Munition gelagert werden, allerdings in einem extra Fach im inneren des Schrankes. Solche Schränke gibt es für Langwaffen, für Kurzwaffen und einer Kombination aus beiden.

Waffenschränke sind aus Stahl und besonders widerstandsfähig. So kommen Diebe nicht so leicht an das begehrte Beutegut heran. Übrigens können mehrere Waffen auch in einem Wertschutzschrank untergebracht werden, wenn sie darin genügend Platz haben.

Darüber hinaus sollte aber das Haus auch noch vor Einbrecher geschützt werden. Am besten funktioniert das mit einer Alarmanlage. Möglichst soll diese einen durchdringen Heulton von sich geben und noch zusätzlich mit der örtlichen Polizeidienststelle verbunden sein.

An die Waffen dürfen natürlich nicht nur die kleinen Kinder nicht heran

sondern müssen von allen nicht berechtigten Personen geschützt werden. Das gilt übrigens auch für die eigene Ehefrau. Das wissen viele nicht. Nicht nur Langfinger wollen an die Waffen heran, auch Feuer stellt eine Gefahr dar.

Deshalb werden die Tresore noch einer speziellen Feuerprüfung unterzogen. Sie müssen mindestens 60, manchmal sogar 120 Minuten offenes Feuer aushalten, ohne dass der Inhalt Schaden nimmt.

Ähnliche Artikel

Kommentare sind geschlossen.