Archiv für Natur & Garten

Blumenkübel frostsicher

Blumenkübel sehen in einem Garten, auf einem Balkon und einer Terrasse immer sehr schön aus. Aber sie müssen erst einmal gekauft werden. Viele sträuben sich noch, weil sie einfach keine Lust haben, zum Winter hin alle Blumenkübel reinzuholen und irgendwo in der Wohnung platzieren zu müssen. Weiterlesen

Die Beschaffenheit von Granitfliesen

Granitfliesen weisen eine einzigartige und vielgestaltige Struktur und Textur auf, die in verschiedensten Farbnuancen changieren können. Diese Strukturen, die den Granitfliesen ihr ganz spezifisches Aussehen verleihen, rühren von groben Kristallen im Gestein her, die der magmatischen Herkunft des Steins geschuldet sind. Zu den Bestandteilen der Fliesen gehören unter anderem Quarze, Glimmer und Feldspate in unterschiedlicher Relation, Intensität und Qualität. Diese beeinflussen die Farbgebung, Textur und die Struktur entschieden mit. Durch das Schmelzen und anschließende sehr langsame Erstarren des Magmas aus dem Erdinneren in einer Tiefe von mindestens fünf Kilometern unter der Erdoberfläche, entsteht das Gestein mit den relativ großen und sichtbaren Mineralkristallen, wie sie für das Material der Granitfliesen signifikant sind. Die Textur von Granitfliesen ist zumeist recht gleichmäßig, die Kristalle ordnen sich richtungslos aneinander an und haben in der Regel Durchmesser zwischen einem Millimeter und einigen Zentimetern. Dabei kann die Größe der Kristalle entweder sehr homogen sein, oder es handelt sich um Fliesen, innerhalb derer sich große und kleine Elemente unmittelbar aneinander angelagert haben. In dem letzteren Fall handelt es sich um Granitfliesen aus so genannten porphyrischen Graniten. Diese Fliesen sind in verschiedenen Farbvarianten und –Abstufungen erhältlich. Sie hängen im Wesentlichen von dem Mineralgehalt des Gesteins, dem Prozess seiner Erstarrung und der Verwitterung ab. Die Farben changieren von weißen und grauen Tönen bis ins Schwarze, können aber auch mehr oder weniger intensive Blautöne annehmen, rötlich oder ockerfarben bis gelblich sein. Aus diesem Grunde empfiehlt es sich, gerade bei der Order von Fliesen über das Internet, zuvor eine Materialprobe anzufragen.

Eine kleine Audrey 2

Fleischfressende Pflanzen kennt wohl jeder. Gesehen hat man sie schon, vielleicht hat man ja sogar eine zuhause. Die beiden bekanntesten sind wohl die Venusfliegenfalle und der Sonnentau. Diese Pflanzen locken mit ihren Duftstoffen Fliegen an und fangen sie dadurch. Und dann wird fürstlich gespeist. Solche Pflanzen sind und waren schon immer Stoff für diverse Filme. Wer kennt nicht den kleinen Horrorladen, in dem Seymor eine Pflanze hat, die gerne Blut trinkt. Sie nuckelt an seinem Finger, in den er sich gestochen hat. So rabiat sind die fleischfressenden Pflanzen natürlich nicht. Doch im Film eben schon. Seymor möchte Geld mit der Pflanze verdienen, was ihm auch gelingt. Liebevoll nennt er sie Audrey 2. Doch die wächst immer weiter und verlangt nach mehr! Bis letztendlich sogar Menschen an sie verfüttert werden. Soweit kommt es natürlich nur im Film. Aber die Fliegen müssen wohl so fühlen. Gefangen in der Pflanze und keine Chance, wieder rauszukommen. Das ist eben die Natur, so lebt und ernährt sich die fleischfressende Pflanze. Wer sich eine nach Hause holen will, der sollte einiges beachten. Das erste, was man nicht tun sollte, ist die Pflanze zu füttern. Sie kommt mit dem aus, was sie selbst fängt. Dann mag sie viel Sonne, stets feuchte Erde, da sie aus dem Sumpf kommt und keinen Dünger. Also eigentlich recht anspruchslos. Wer sich eine solche, doch sehr außergewöhnliche Pflanze holen möchte, der findet auf Carnivor-Plants eine riesen Auswahl an allen möglichen Fleischfressern. Und da staunt man nicht schlecht, was es alles für unterschiedliche Arten gibt.

Im Japangarten erholsame Stunden verbringen

Besonders erholsame Stunden im eigenen Garten verbringen zu können, ist für nicht wenige Menschen unverzichtbar geworden. Oft wird dabei auch daran gedacht, einen Japangarten anlegen zu wollen, der noch einmal einen ganz besonderen Charme ausstrahlt. Fehlen darf hier auch nicht ein Gartenteich, der sich - vielleicht mit Koi besetzt – wunderbar in die Landschaft integrieren lässt. Entgegen der weithin bekannten Gartengestaltung handelt es sich beim Japangarten anlegen um etwas Endgültiges. Während sich der typisch deutsche Garten durch ein immer wiederkehrendes Verändern auszeichnet, bleibt beim japanischen Garten im besten Falle immer alles gleich. Das Landschaftsbild soll nicht verändert werden, denn gerade das macht die Besonderheit und den exotischen Reiz aus.

Wer beabsichtigt, im Zusammenhang mit dem Japangarten auch einen Teich mit Fischen zu besetzen, tut gut daran, sich zunächst über die Voraussetzungen hierfür kundig zu machen. Passende Teich Filter auszusuchen, die auf Größe und Anspruch ausgerichtet sind, ist dabei nur einer von vielen Punkten. Einen Japangarten anlegen zu wollen erfordert natürlich auch ein bestimmtes Maß an gärtnerischen Fähigkeiten. Ganz ohne geht es nur dann, wenn man die Gestaltung einem erfahrenen Gärtner überlässt. Aber auf der anderen Seite würde hierdurch auch viel von der Freude verloren gehen, die das Anlegen des Japangartens mit sich bringt. Bereits bei der Wahl der Bonsai Bäume, auf die man im japanischen Garten nie verzichten sollte, muss einiges beachtet werden. Nicht jeder der Bäume eignet sich für jeden Platz im Garten. Ob hochwertiger Teich Filter oder Bonsais, ganz billig wird die Sache mit Sicherheit nicht werden. Aber bekanntlich war es ja schon immer etwas teurer einen besonderen Geschmack zu haben.

Gaby Lange

gablang1@aol.com

Weg mit dem Unkraut


Unkraut, ein Wort, das es in unserem Sprachschatz eigentlich nicht braucht. Genauso wenig, wie man das Unkraut auch braucht. Vor allem natürlich dort, wo es einfach nur stört. Wenn man sich Beete hübsch anlegt und alle paar Millimeter wächst Grünzeug empor, was da nicht hingehört und entsprechend hässlich aussieht, dann könnte man als Gärtner schon verzweifeln. Doch man kann auch Abhilfe schaffen. Die Lösung heißt Gartenvlies und ist eine echt gute Erfindung. Denn so bleiben die Beete immer perfekt unkrautfrei und man kann das in seinem Garten tun, weswegen man die grüne Oase hat, nämlich entspannen und relaxen, die Sonne genießen und ab und zu eine Grillparty schmeißen. Ja, das werden plötzlich ganz andere Zeiten. Sicherlich hat man auch so genügend im Garten zu tun, aber wenn man sich die lästigste Arbeit von allen sparen kann, dann sollte man dies doch auch in Angriff nehmen. Die beste Zeit ist jetzt im Herbst. Da ist im Garten nicht mehr viel los. Da können Sie die Beete vom gröbsten Unkraut befreien und das Gartenvlies ausbringen. Auch auf bereits bepflanzten Beeten ist das möglich. Beim Kauf der Unkrautfolie auf die Qualität achten und keine Folie nehmen, die aus Plastik ist. Die lässt zwar auch das Unkraut nicht mehr durch, ist aber auch nicht atmungsaktiv. Die Folge: Die Pflanzen erhalten zu wenig Sauerstoff und der Boden ist dadurch immer feucht. Es kann sich Schimmel bilden. Wenn Sie jedoch die richtige Folie wählen, dann werden Sie ab sofort wieder Freude an Garten und Blumen haben und sich nie wieder nach Unkraut bücken müssen.